Aufbau und Leistungen der PKV

Ambulante Leistungen der Studententarife ...

Ambulante Behandlungen werden außer von Ärzten auch durch andere Heilbehandler (wie z.B. Heilpraktiker, Masseure, Physio- und Psychotherapeuten) durchgeführt. Dazu zählen auch die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen sowie die Verordnung von Medikamenten oder Heil- und Hilfsmitteln.

Vereinfacht gesagt versteht man unter dem Begriff ´ambulant´ alle Behandlungen, bei denen Sie anschließend wieder nach Hause gehen.

 

1. Beim Arzt oder Heilbehandler

Die PKV übernimmt die medizinisch notwendigen ärztlichen Behandlungen und Therapien in der Regel zu 100%. Viele Versicherer erstatten auch die Kosten für Naturheilverfahren, darüber hinaus leisten nicht wenige Tarife auch für alternative Behandlungsmethoden nach dem Hufeland-Verzeichnis.

Manche Tarife beinhalten jedoch das Hausarzt-Prinzip. Dies bedeutet, dass zur Erstehandlung einer Krankheit ein beliebiger Allgemeinmediziner oder praktischer Arzt aufgesucht werden sollte, sonst wird nur ein prozentualer Teil der anfallenden Kosten übernommen (z.B. nur 80%). Dieses Prinzip greift natürlich nicht für Unfälle oder für Behandlungen durch Not- und Bereitschaftsärzte. Ebenfalls davon ausgenommen sind Besuche beim Augenarzt und Gynäkologen.

 

2. Ambulante Vorsorgeuntersuchungen

Vorsorgeuntersuchungen dienen der frühzeitigen Erkennung von Krankheiten. Vorsichtige Zeitgenossen meiden diese wie der Teufel das Weihwasser. Denn Gesundheitsindustrie und Pharmamafia verdienen ja nicht an gesunden Menschen; die gedeihen nur an Krankheiten. Und ein guter Arzt findet immer was ...

Einige Versicherer erstatten Vorsorgeuntersuchungen nur nach den gesetzlichen eingeführten Programmen. In dem Fall sind diese, wie bei den gesetzlichen Kassen auch, auf bestimmte Untersuchungen begrenzt und werden zudem abhängig vom Alter übernommen (z.B. jährliche Krebs-Früherkennung für Männer erst ab 45, für Frauen bereits ab 20 Jahren). Viele PKV-Tarife erstatten ambulante Vorsorgentersuchungen aber auch über die gesetzlichen Programme hinaus, also ohne einzuhaltende Intervalle und ohne Altersgrenzen.

 

3. Impfungen

Impfungen sind in den letzten Jahren, nicht ohne Grund, stark in in die Kritik geraten. Schon allein die Tatsache, dass in den meisten Seren das hochgiftige Quecksilber enthalten ist (auch bei Impfstoffen für Kleinstkinder!!!), sollte zu Denken geben.

Schutzimpfungen (z.B. gegen Wundstarrkrampf, Grippe, Kinderlähmung usw.) werden von nahezu allen privaten Versicherern übernommen. Für Auslandsreisen hingegen benötigt man oft spezielle Impfungen (zur Malariaprophylaxe oder auch gegen Hepatitis). Diese Kosten werden zwar von den meisten, aber nicht von allen Versicherungen erstattet.

 

4. Hilfsmittel

Unter Hilfsmitteln versteht man z.B. Hör- und Sprechgeräte, Arm- und Beinprothesen, Geh- und Stützapparate, Rollstühle, Bruchbänder, Leibbinden oder Schuheinlagen. Wir kennen keinen Studenten-Tarif, der Hilfsmittel nicht übernehmen würde. Bei der Erstattungshöhe, der maximalen Anzahl der Verschreibungen und bei dem Katalog der erstattungsfähigen Hilfsmitteln gibt es jedoch große Unterschiede.

 

5. Sehhilfen

Brillen und Kontaktlinsen prägen das Erscheinungsbild seines Trägers entscheidend mit. Deshalb legen viele Leute großen Wert auf möglichst hohe Leistungen. Die Höhe und Häufigkeit der Erstattung ist in den einzelnen Tarifen aber sehr unterschiedlich.

Unterschiede gibt es auch darin, ob und in welcher Höhe die Kosten für Laser/Lasik-Operationen zur Sehschärfenkorrektur übernommen werden.

 

6. Heilmittel

Darunter versteht man z.B. Massagen, Krankengymnastik, Fangopackungen, medizinische Bäder, Sauerstofftherapie, Elektro- und Lichttherapie, Podologie, Ergotherapie und vieles mehr. Die Unterschiede in den einzelnen Tarifen bestehen im prozentualen Erstattungssatz sowie darin, welche Heilmittel überhaupt erstattet werden.

 

7. Ambulante Transporte
   (von der Wohnung zum Arzt und zurück)

Ambulante Krankentransporte sind Fahrten von und zu einem Arzt oder Behandler mit dem Krankenwagen oder Taxi.

Die Kosten dafür werden oft unterschätzt. Wer z.B. über mehrere Wochen zur Verbands- oder Gipskontrolle muss, erhält oftmals eine vierstellige Rechnung. Enorm wichtig ist dieser Punkt für chronisch kranke Patienten (z.B. Dialysepatienten), die mehrmals pro Woche einen Krankentransport brauchen.

Einige Billig-Tarife leisten nur für Unfall- oder Notfalltransporte. Von solchen Tarifen ist unbedingt abzuraten.

Andere PKV-Tarife hingegen erstatten auch die Fahrten von und zur Behandlung, die im eigenen Kfz stattfinden (z.B. mit 0,25 Cent pro gefahren Kilometer).

 

8. Ambulante Psychotherapie

Hierfür erstattet die PKV die Behandlungen entweder voll oder zumindest teilweise. Die Unterschiede bestehen darin, ob vorher eine Zusage durch den Versicherer erfolgen muss, wie viele Sitzungen pro Jahr erstattet werden, und ob nur Ärzte oder auch Diplom-Psychologen oder Psychotherapeuten akzeptiert werden.